Eine Versicherung ist ein Vertrag zum eigenen Schutz vor finanziellen Verlusten und Schäden. Es ist eine eigene Form des Risikomanagements, die vor allem zur Absicherung des Risikos eines drohenden oder unsicheren Verlusts dient.

Eine Firma, die eine Versicherung anbietet, ist als Versicherer, Versicherungsunternehmen, Versicherungsträger oder Versicherer bekannt. Eine Privatperson oder ein Unternehmen, die eine Versicherung in Anspruch nimmt, ist als Versicherter oder Versicherungsnehmer bekannt. Das Versicherungsgeschäft funktioniert so, dass der Versicherte einen garantierten und bekannten relativ geringen Verlust in Form einer monatlichen oder jährlichen Zahlung an den Versicherer übernimmt, im Gegenzug für das Versprechen des Versicherers, den Versicherten im Falle eines gedeckten und unvorhersehbaren Schadens zu entschädigen. Der Verlust kann finanzieller Art sein oder auch nicht, aber er muss auf finanzielle Bedingungen reduzierbar sein, da man materiellen Schaden auch bloß mit finanziellen Mitteln beheben kann.

Der Versicherte erhält einen Vertrag der die Bedingungen und Umstände beschreibt, unter denen der Versicherer die Privatperson oder das Unternehmen entschädigt. Der Geldbetrag, den der Versicherer dem Versicherten für die festgelegte Deckung in Falle eines Schadens berechnet, wird Prämie genannt. Wenn der Versicherte einen Schaden erleidet, der potentiell durch den Versicherungsvertrag gedeckt ist, reicht der Versicherte diesen dem Versicherer zur Bearbeitung durch einen Schadenregulierer ein. Der Versicherer kann sein eigenes Risiko durch Rückversicherung absichern, wobei ein anderes Versicherungsunternehmen sich bereit erklärt, einen Teil des Risikos zu übernehmen, insbesondere wenn das Risiko für den Erstversicherer zu groß ist.

Das Geschäftsmodell funktioniert nur, wenn mehr Prämien- und Kapitalerträge vereinnahmt als in Verlusten ausbezahlt werden und es auch gelingt einen wettbewerbsfähigen Preis anzubieten, den die Verbraucher akzeptieren. Der komplizierteste Aspekt des Versicherungsgeschäfts ist die versicherungsmathematische Technik, in der es im Allgemeinen um die Bildungs des angemessenen Preises von Verträgen geht. Sie behandelt auch die Statistiken und Wahrscheinlichkeiten die benötigt werden, um die Rate zukünftiger Ansprüche auf der Grundlage eines gegebenen Risikos zu bringen.